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Kleine Teekunde

 

Rooibos


Die Heimat des grünen sowie auch des roten Rooibos liegt an der südafrikanischen Westküste am Fuße des Cedar Gebirges. Schon die Ureinwohner aus dieser Region haben den Rooibos-Strauch zur Zubereitung von Tee genutzt. Seit 1930 wird die Pflanze kultiviert angebaut. Die Rooibos-Pflanze wird ca. 1,5 Meter hoch und ist ein ginsterähnlicher Strauch. Rooibos schmeckt wohltuend frisch und hat einen fruchtig-malzigen Geschmack.
Er enthält kein Koffein und keinen Zucker, dafür aber diverse Spurenelemente wie Flur, Eisen, Kalzium, Kalium, Kupfer und Rutin sowie Vitamin C und Phenolsäuren. Ähnlich wie Schwarztee hat roter Rooibos-Tee den vollen Fermentationsprozess (Oxidation des Blattes durch die Berührung mit Sauerstoff) durchlaufen. Hierdurch erhält er seine typische rot-braune Farbe. Beim grünen Rooibos wurde der Fermentationsprozess durch sofortiges Trocknen der Rohware abgebrochen.
Heute gibt es Rooibos-Tees in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Ihm werden viele positive Eigenschaften bei der Unterstützung gesunder Ernährung zugesprochen. Für den Rooibos-Tee verwendet man die dünnen, zerkleinerten Zweige und die nadelförmigen Blätter der Rotbusch-Pflanzen.

Zubereitung

Bei der Zubereitung des Tees ist eine Überdosierung kaum möglich. Dennoch empfehlen wir, wie auch bei grünem oder schwarzem Tee, je Tasse 1 leicht gehäufter Teelöffel Tee.
Ziehzeit, je nach Stärke: 5-10 Minuten.



Grüner Tee


Bei der Produktion von grünem Tee werden die frisch gepflückten Teeblätter in China kurz nach der Ernte in
großen ca. 70° heißen Röstpfannen scharf erhitzt, in Japan werden die frisch gepflückten Blätter kurz über heißem Wasserdampf gedünstet. Die Spaltfermente der Blätter werden abgetötet und die Fermentation unterbrochen. Die Blätter behalten ihre natürliche dunkelgrüne Farbe. Nach dem Anrösten/Dämpfen wird der Tee leicht gerollt und anschließend sofort getrocknet und verpackt.
In China und Japan sagt man: „Das Trinken von grünem Tee dient der Lebenspflege.“.
Grünen Tee finden Sie in jeder Variation, ob klein und kugelig, mit langem, hellgrünen Blatt oder eher dunkelgrün und drahtig – von den Geschmacksvariationen ganz zu schweigen.

Zubereitung

Bei grünem Tee lösen sich die bitteren Gerbstoffe schneller als bei schwarzem Tee. Um den bitteren Geschmack zu vermeiden, lässt man das Wasser einmal aufkochen und anschließend auf 80°-90° abkühlen. Bei japanischen Teesorten lässt man den Tee sogar auf 60°-70° abkühlen, bevor man den Tee aufgießt. Grüner Tee kann in der Regel mehrfach aufgegossen werden.



Kräutermischungen + Lose Kräuter


Kräutermischungen gelten als bewährte Hausmittel und schmecken heiß oder auch eiskalt. Sie enthalten in der Regel kein Koffein und nur selten Gerbstoffe, so dass sie einfach in der Zubereitung und für fast jedermann geeignet sind. Wir unterscheiden in Monokräuter und Kräutermischungen.
Monokräuter sind sortenreine, getrocknete und gereinigte Pflanzen, die entweder wild gesammelt oder im Vertragsanbau kultiviert angebaut werden.
Kräutermischungen sind Mischungen verschiedener Pflanzen, die unter Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte von unseren Teatastern zusammengestellt werden. Entscheidend hierfür sind Geschmack und Optik.
Wir empfehlen eine Ziehzeit von 5-10 Minuten.



Früchtemischungen


– die ganze Fülle der Natur –
Früchtemischungen sind seit vielen Jahren eine erfrischende Ergänzung zu grünen und schwarzen Tees. Bereits zu Omas Zeiten wusste man um die wohltuende Wirkung des „Roten Tees“.
Erfrischende Aufgüsse aus Hagebutte, Hibiskus, Apfelstücken und weiteren getrockneten Früchten wurden so bezeichnet und meistens zur Ergänzung von Krankenkost oder zum Abendbrot gereicht.
In der heutigen Zeit haben Früchtemischungen die Ecke der Krankenkost verlassen und bilden ein eigenes, wichtiges Segment der meisten Teefachgeschäfte.
Früchtemischungen enthalten weder Koffein noch Gerbstoffe, sind daher anspruchslos in der Zubereitung und bilden eine gesunde Alternative für jung und alt. Sie sind vielseitig einsetzbar, können kalt und heiß getrunken werden und lassen sich hervorragend mit anderen Getränken kombinieren.
Früchtemischungen sind nicht nur Sommergetränke sondern zu jeder Jahreszeit eine hervorragende Ergänzung zur gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Zubereitung

1 gehäufter Teelöffel je Tasse. Gute Früchtetees benötigen 10 Minuten Ziehzeit, damit sich das volle Aroma entfalten kann. Sie sind wohltuend als Heißgetränk und herrlich erfrischend als Kaltgetränk mit oder ohne Eis und schmecken auch ohne Zucker hervorragend.



Aromatisierter Tee


Aromatisierte Tees blicken auf eine lange fernöstliche Tradition zurück. Seit dem 18. Jahrhundert werden in China bereits Tees mit Blumenblüten wie z. B. Jasmin-, Rosen- und Pfirsichblüten aromatisiert.
Der nach dem britischen Premierminister Edward Grey, Earl of Falladon, benannte Earl Grey ist der wohl bekannteste aromatisierte Tee, ihm wird das Öl der Bergamottefrucht zugesetzt.
Seit den siebziger Jahren nimmt die Begeisterung für aromatisierte Tees ständig zu. Die harmonische Abstimmung von Tee, Zutaten und Aromen hängt im hohen Maße von den Fähigkeiten und dem Geschmackssinn des Teatasters ab.
Die in unserem Sortiment angebotenen Tees werden von unseren Teatastern auf der Basis hervorragender Schwarz- und Grünteegrundmischungen (z.B. auf Ceylon- oder Assam-Schwarztees oder auch auf China Sencha Grüntees) speziell für den Fachhandel zusammengestellt und anschließend nur mit den hochwertigsten Essenzen, in einem für Blatt und Aroma sehr schonenden, speziell durch uns entwickeltes Verfahren, aromatisiert.
Unsere Tees werden nur in kleinen Chargen gefertigt und durch unsere Qualitätskontrolle ständig überwacht. Es macht uns ein bisschen Stolz, dass die Frische und Eleganz unserer Produkte häufig als Gegenstand für Nachahmungen gilt, die tatsächliche Qualität unserer Produkte jedoch durch kaum einen anderen Anbieter erreicht wird. Täglich werden unsere Erfahrungen und Erkenntnisse stets in die Weiterentwicklung neuer Produkte gesteckt, um eine unnachahmliche Qualität am Markt zu präsentieren.
Bei Aromen unterscheiden wir grundsätzlich zwischen natürlichen, naturidentischen und künstlichen Aromen.
Natürliche Aromen sind konzentrierte Auszüge aus den Schalen oder dem Fruchtfleisch der jeweiligen Früchte.
Naturidentische Aromen sind in ihrem chemischen oder molekularen Aufbau identisch mit den Aromen der tatsächlichen Frucht. Sie werden eingesetzt, wenn die aromagebenden Stoffe des natürlichen Aromas in ihrer Intensität zu schwach sind. In der Regel sind diese Aromen sauberer und stabiler als natürliche Aromen, da sie nicht den agrartechnischen Belastungen ausgesetzt sind.
Künstliche Aromen sind im deutschen Lebensmittelhandel nicht zugelassen und finden daher keine Verwendung.

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